Soßenpulver

Wie wichtig gutes Essen ist, merkt man dann, wenn einem schlechtes Essen vorgesetzt wird.

Ich koche selber relativ gesund. Viel Gemüse, viel frische Zutaten, keine Fertigerichte, keine E-Nummern, keine Tütensuppen, kein Knorr-und Maggi-Pulver-Zeug. Wie gesund Kuchen und Schokolade sind, steht auf einem anderen Blatt, aber wichtig ist, was unterm Strich rauskommt.

Diese Woche war ich – um es ganz neutral zu sagen – in einem Gastronomie-Betrieb und bestellte eine Nudelsuppe.

Oben drauf schwamm eine dicke Schicht getrockneter Schnittlauch, der beim Umrühren zu dicken Klumpen wurde. Die Suppe war eine widerlich schmeckende braune Brühe, welche Geschmacksrichtung ist unmöglich zu sagen. Es schmeckte einfach nur künstlich und nach aufgerührtem Pulver. Die Nudeln waren relativ geschmackslose Suppennudeln, die ich dann auch gegessen habe, weil ich Hunger hatte, um überhaupt etwas zu bekommen für mein Geld von rund 5 Euro.

Von der Brühe habe ich 90% zurück gehen lassen, ich konnte das nicht essen.

Am Abend gab es zuhause selbst gemachte Pizza, mit Quarkölteig geht das so schön schnell und man kann sich richtig satt essen. Mit Gemüse drauf und Käse, gewürzt, schmackhaft, hausgemacht.

Es ist halt tatsächlich was dran, am selbstgemachten Essen. Die Geschmacksorgane gewöhnen sich an Gutes und wollen nix Künstliches mehr haben. Gut so.

PS: Nein, es gibt kein Foto von dem Fraß!