München und der ÖPNV und foursquare

Die vergangenen 1 1/2 Wochen bin ich immer mit dem Auto zur neuen Arbeit gefahren, heute wollte ich einmal ausprobieren, wie das ganze mit dem ÖPNV funktioniert- mir ist der Benzinpreis zu hoch und es ist doch eigentlich toll, den Weg zur und von der Arbeit mit lesen, bloggen oder äh Kreuzworträtsel lösen zu verbringen. Positives Fazit: Es war weniger schlimm als ich dachte. Negatives Fazit: Die Tour dauert doppelt so lange wie mit dem Auto, 50 min verglichen mit 25.


Die schnellste Strecke scheint die mit folgenden Stationen zu sein:

  • 2 min Fußweg vom Haus zur Haltestelle Anni-Albers-Straße (4sq-Bürgermeister: ich)
  • Tramfahrt zur Münchner Freiheit (4sq-Bürgermeister-Titel anscheinend unerreichbar)
  • U-Bahnfahrt zum Odeonsplatz (seit heute bin ich der 4sq-Bgm)
  • U-Bahnfahrt zum Hauptbahnhof (4sq am Hbf ist so kompliziert wie der ganze Hbf)
  • Tramfahrt zum Westbad (Haltestelle habe ich heute erst angelegt, also werde ich wohl morgen Bgm sein)
  • 1 min Fußweg zum Büro

Es war wirklich sehr entspannt, alles war pünktlich, die Trams (? Trammen? Trämme?) auch mit Sitzplätzen und Ruhe zum Lesen. Die U-Bahnen voll, und die Fahrten zu kurz zum Lesen, bzw ich war zu sehr mit 4sq-beschäftigt ;-) Insgesamt ruhig und relaxt, nur einmal hat mir ein Typ in seiner Eile seinen Rucksack um die Ohren gehauen, ich weiß aber schon nicht mehr, an welcher Station das war…


Neid kommt auf, wenn Mitfahrer in einem Nepal-Reiseführer lesen. Oder wenn sie eine Tüte Haribo Colorado leer futtern. Andere Leute scheinen keine Dusche zu haben oder zu kennen, ganz schlimm zum Teil… Noch kein einziges Mal ist meine Fahrkarte in München kontrolliert worden. Für März habe ich mir ein Monatsticket geholt. Natürlich hatten heute noch andere diese Idee, und natürlich war 1 von 3 Automaten für Zeitkarten an der Münchner Freiheit kaputt. Eine Monatskarte kostet 54 Euro, als etwa 1 Tankfüllung.


Was noch von diesem spannenden Tag? Treppen laufen, angeblich ist das ja gesund, ich habe sehr viele Treppen erklommen heute, nur 1 oder 2 mal Rolltreppe. Insgesamt also wirklich erträglich. Umweltfreundlich, gesund, billig. Aber?


Aber die Zeit. Insgesamt fast 1 Stunde am Tag länger unterwegs als wenn ich mit dem Auto fahre. Trotzdem habe ich den Vorsatz, 2 bis 3 Mal in der Woche mit der Bahn zu fahren, insbesondere, wenn ich abends eh noch was vorhabe in der Innenstadt und mir damit das Parkplatzsuchen erspare. Wenn ich weiß, ich will z.B. zum Sport, oder zum Einkaufen, oder ich bin bequem, dann nehme ich guten Gewissens das Auto. Vielleicht mache ich eine Strichliste der Bahnfahrten?


Oh, und ich sammle natürlich Bürgermeister-Titel…

Ein Gedanke zu “München und der ÖPNV und foursquare

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