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August 31, 2010
Filed Under (unterwegs) by optimistin
vor ungefähr einem jahr philosophierte ich in meinem alten schokoladen-blog über die frage, ob ich das meer oder die berge lieber mag. früher war es immer das meer. vor einem jahr war es schon nicht mehr so klar, in neuseeland gab es ganz oft beides gleichzeitig oder zumindest nicht weit von einander entfernt.
vor einer woche saß ich beim frühstück in der kaunergrathütte in tirol, als eine dame vorbei kam und mich bat einige fragen zum alpenverein und zu berghütten etc zu beantworten. die letzte frage war tatsächlich die frage nach berge oder meer.
ich habe nur kurz gezögert.
und dann berge angekreuzt.
Juli 12, 2010
Filed Under (unterwegs) by optimistin
ich hätte nie gedacht, dass ich mal die teletubbies zitiere, aber heute ist es so weit: noch mal! noch mal! wenn es ginge, würde ich die #twalpen10 tour einfach noch mal von vorne starten. was ich ändern würde? ich würde eine waschmaschine mitnehmen, denn die klamotten (3 hosen [ab meran 4], 4 t-shirts [ab meran 5], 1 merinoshirt, 1 hemdchen, 1 fleece, 1 jacke, 1 regenjacke, 1 lange unterhose, 3 normale unterhosen, 3 bhs, 3 paar socken, 1 kappe, 1 stirnband, 1 kopftuch [ach so, das habe ich selbst ja gar nicht benutzt...]) haben sehr bald erbärmlich gestunken, und ich mit. aber so ging es ja allen. im gegensatz zum cuba urlaub gab es wunderbar leckeres essen, fotos davon seht ihr auf der facebook twalpen10 seite. spinatknödel hatte ich von kindheitsbesuchen noch in erinnerung, aber wie lecker sind buttermilch, schlutzkrapfen, speckknödel, speck überhaupt! wie gut, dass ich nicht mehr vegetarierin bin. wie toll war plötzlich der schnee, den ich in oberhausen nur als “weiße pest” bezeichnen kann, der in den bergen, besonders um die braunschweiger hütte, aber alles verzaubert. mit welchem stolz man wir am timmelsjoch auf die frage “seid ihr den ganzen weg hier hoch gewandert?” antworten kann: ja, von oberstdorf aus! und wie oft man diese geschichte erzählen kann und sie ist immer wieder toll. wie wenig gewicht 10 kilo sein können, wie abwechslungsreich 11 tage am stück wandern, wie problemlos für die füße die ganze tour. wie schwer es ist zu sagen “ich kann nicht mehr, lass uns umdrehen”. wie gut es ist dann zu hören “ok, wir drehen um”. zu merken, dass man durch zufall (?) schon wieder eine unfassbar tolle hütte/ tolle kneipe/ tolle alm erwischt hat. das gefühl von fenistil auf den armen nach dem höllen-allergieschock. statt im stau zu stehen, die ziegen eines echten heidi-geisenpeters durchlassen zu müssen. damals zu sagen. kurz vor dem deutschen handynetz endlich das letzte krimi-kapitel zu lesen bzw vorgelesen zu bekommen. nach der rückkehr das “schön, dass du wieder da bist” zu hören. neue pläne zu schmieden. denn bei der hitze trocknet die wäsche auf dem dachboden so schön schnell. den rest bzw die andere version könnt ihr in @griesgram999s blog lesen. heute war nach dem urlaub twalpen10. ab morgen ist vor dem urlaub twalpen10a.
Juni 04, 2010
Filed Under (unterwegs) by optimistin
balla balla könnte man auch sagen. eigentlich dachte ich bisher, ich hätte inzwischen alles an ausrüstung für die alpenwanderung zusammen, die in 2 WOCHEN beginnt. gestern dann, bei der königinnenetappe des rheinsteigs, in den lieblich duftenden wiesen zwischen st. goarshausen und kaub, da fiel das wort steigeisen. die wären schon sinnvoll, und es war ja so ein harter winter und deswegen in diesem frühsommer bestimmt noch sinnvoller als sonst. hm. andere leute kaufen sich für ihren urlaub rosa flip flops mit glitzer und ich kaufe steigeisen? ja warum eigentlich nicht, ich glaube ich werde enttäuscht sein, wenn ich die dinger dann doch nicht brauche. ein bisschen läuft mir die zeit davon, aber so lange kann es ja nicht dauern, ein paar steigeisen zu kaufen. es ist grotesk, aber ich finde es großartig. am rheinsteig, mit blick auf das etappenziel, hoch über dem rhein, bei den weinbergen. geht ganz ohne steigeisen.
Mai 17, 2010
Filed Under (einfach.schön, unterwegs) by optimistin
manchmal hat man wirklich einfach glück. die sonne fängt an dem tag an zu scheinen, wo der urlaub anfängt; man findet 5 euro auf der straße, wenn gerade die heizkostenabrechnung im briefkasten lag; am ausgang beim blutspenden liegt zufällig die lieblingssorte der schokolade oben. *
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