November 15, 2009
Filed Under (web) by optimistin

das thema kommentieren entwickelt sich gerade zum alles überschattenden thema… zum einen die probleme hier in meinem eigenen blog, dass das plugin, dass über neue kommentare informiert, einfach nicht funktionieren will.


dann schrieb der sprachlose einen blogeintrag zu der frage, warum ein blog von so vielen leuten gelesen wird, aber kaum einer kommentiert die beiträge. meine antwort darauf ist – zumindest in meinem fall- der feed reader, in dem ich die vielen privat und beruflich interessanten blogs lese, aber nicht unmittelbar kommentieren kann.


und dann will ich im schlossblog kommentieren- und schaffe es da auch nicht. es gibt dort keine freien eingabefelder sondern man hat die wahl sich entweder mit der google id oder mit open id einzuloggen. was ich beides nicht sonderlich mag, da ich gerne individuell entweder meinen vollen namen oder nur den vornamen oder auch mal die twitter id vielleicht angeben möchte. berufliche und private online aktivitäten wachsen zwar immer mehr zusammen, aber manchmal mag man halt doch gerne trennen. deswegen habe ich mir das thema open id noch mal angesehen, über myOpenID einen account angelegt, über den man wieder verschiedene optionen der datenweitergabe hat. mit dem ergebnis “open id fehler” beim kommentieren…

deswegen als letzter ausweg: alexander bekommt meine kommentare zu seinen beiträgen hier zu lesen :-)


1)  eintrag zum hotelcamp: dazu wollte ich sagen, dass es scheint, dass es nun schon vergangenheit scheint, eine veranstaltung (barcamp oä) noch über twitter oder eine twitterwall zu verfolgen, wo es doch mit google wave so viel besser geht. oder irre ich mich da? [google wave ist ein ganz anderes thema, sehr interessant, ihr findet mich dort unter steffi139@  ....]


2) der eintrag zum online sein: zwei sachen dazu. in neuseeland wurde ganz ernsthaft darüber diskutiert und angenommen, dass in kürze jedes haus einfach standardmäßig wlan haben wird, genauso wie wasser und strom, und dass das halt in den nebenkosten mit auftauchen wird. wahrscheinlich auch erst mal in den städten, aber selbst das ist schon mehr, als wir hier erwarten können. wenn man überlegt welch ein kampf es bei jedem umzug ist, von egal welcher firma einen funktionierenden anschluss zu bekommen… und zum zweiten habe ich ja zwei wochen mehr oder weniger offline in cuba hinter mir. es geht natürlich, man kann offline schon überleben- aber es fehlt etwas gewaltiges, vor allem wenn man einfach daran gewöhnt ist mit dem iphone ständig online sein zu können wenn man will. zum informationen einholen, zum kommunizieren, zum teilhaben am leben anderer und so weiter. offline konzentriert man sich mehr auf die menschen direkt vor der nase- in bussen gab es sicher so mehr gespräche mit mitreisenden als wenn ich blogs gelesen oder mit euch zu hause getwittert hätte. aber das ist dann wieder mehr eine sache des könnens und nicht müssens. und ein langsames internet ist einfach inzwischen eine katastrophe, und die geduld dafür mag man einfach nicht mehr aufbringen.



November 12, 2009
Filed Under (unterwegs) by optimistin