Archive for August, 2011

August 16, 2011
Filed Under (aha) by optimistin

Wer hätte gedacht, dass die olle Sissi in München geboren wurde… Ich wusste das nicht bisher!

Sissi-Plakette in München

Sissi-Plakette in München



August 16, 2011
Filed Under (unterwegs) by optimistin

… und die Briten wohl allgemein.


Polizisten gehen bei rot über die Ampel in Schottland.


Humorvoll und sehr freundlich sind die Schotten.


Sie vertrauen deutschen Wetter-Websites.


Im Fernsehen sitzt eine Frau mit einer zu schwachen Brille und liest aus der Zeitung vor; dabei sitzen zwei andere daneben und hören ihr beim Vorlesen zu.


Sie essen wirklich frittierte Mars-Riegel.

Deep fried Mars bar

Deep fried Mars bar

Und ich glaube, sie halten sich für was besonderes, so wie die Neuseeländer, auf sympathische Weise.



August 03, 2011
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Über den 29. Juli (Achtung Reihenfolge beachten)

 

Aufgewacht und zumindest kein Regen, das war schon mal ein guter Start in den Freitag. Aber wer hätte gedacht, dass der Tag sich so gut entwickelt, dass man abends im Loch Lommond schwimmen gehen kann und sich anschließend von der Sonne trocknen lässt?

Blick vom Conic Hill

Blick vom Conic Hill

Wie gut, wenn ein Bed&Breakfast auch Internet hat, so kann man sich mal schnell noch von Edinburgh aus eine schöne Wanderung am Loch Lommond aussuchen und schnell mit dem Auto rüberfahren. Der Conic Hill ist zwar nur knapp 300 Meter hoch, der Weg nach oben auch nicht anspruchsvoll, aber der Blick von unterwegs und erst recht vom Gipfel einfach grandios! Der See mit seinen Inseln, ein paar weiter Hügel, ein paar Schäfchen, vereinzelte Menschen- und ganz viel Sonnenschein und blauer Himmel!

 

Das Bed&Breakfast am Loch Lommond hatte einen unaussprechlichen Namen, wieder mal. Es sah in etwa aus wie Polar Bear, irgendwie muss man sich die Namen ja merken. Der Besitzer unserer Unterkunft hat viele unverständliche Worte vor sich hin gebrabbelt, vielleicht war es englisch, vielleicht auch eine andere Sprache… Was man raushören konnte, waren allerdings zwei gute Tipps: ein einsamer, geheimer Ort zum Schwimmen am See (auch wenn ich das Wasser dann zu kalt fand) und ein angeblich beliebter Pub für Einheimische- der sich dann als „Scotland’s Pub of the Year 2010“ rausstellte. Nicht wirklich ein Geheimtipp, aber das Fish&Chips&Bread&Beer waren lecker und der Abend sogar noch warm und trocken genug für Spaziergänge am See.



August 03, 2011
Filed Under (unterwegs) by optimistin

Über den 1. August.

 

Ein wenig planlos der Start heute, für die nächsten beiden Nächte haben wir noch keine Unterkünfte gebucht. Und nass ist es. Regen und tief hängende Wolken. Kurzfristig funktioniert das Internet und zeigt gutes Wetter erst für Mittwoch… Der Tag bleibt grau und mehr als ein paar kurze Strandspaziergänge sind nicht drin.

 

Oban war das erste Tagesziel und dort der Hafen und die Fähre zur Insel Mull. Etwas blauäugig, für die 14-Uhr-Fähre erst um 13.25 am Hafen zu sein, aber die Einweiser für die Fähre versprechen, möglichst jeden mitzunehmen. Die Wartespur neben uns ist fast leer, die Schlange hinter uns recht lang, die Chancen stehen gut, mitzukommen oder? Kleine Scherze vom Einweiser- ob wir dabei sind, würden wir erst merken, wenn die Fähre ablegt. Wie man sich so fühlt, wenn man selber das letzte Auto ist, das noch mitgenommen wird? Oder wie man sich fühlt, wenn man das erste ist, für das kein Platz mehr ist auf der Fähre nach Mull?

 

Letzteres ist extrem blöd, wir durften es kennen lernen. Kein Auto mehr vor uns und der Einweiser kommt und erklärt mit freudiger Stimme, dass wir jetzt die ersten in der Schlange sind. Für die Fähre um 16 Uhr.

 

Auf warten und in Oban abhängen hatten wir keine Lust, obwohl es sogar trocken und relativ warm im ganzen grau war. Zähne zusammen gebissen und den ganzen Weg im Auto wieder zurück geschrubbt. Kinlochleven-Oban-Arisaig. Arisaig liegt kurz vor dem A. der Welt, aber auch kurz vor Mallaig, und da fahren die Fähren nach Skye ab. Eine Insel, bei der jeder leuchtende Augen bekommt, der davon redet.

 

Um dem Grau des Tages zu entkommen, gab es noch einen goldenen Laphroig von der Insel Islay, die nicht weit von Mull entfernt ist. Der Whisky hat gerochen und geschmeckt wie ein volles Glas Torf! Lecker!

 

E-mail von zu Hause bekommen- Mitte August kommt angeblich der Sommer in Deutschland an!?!

 

(Für Fotos bitte später noch mal wieder kommen)

 

 



August 03, 2011
Filed Under (unterwegs) by optimistin

Mal ein paar allgemeine Bemerkungen.

 

Irgendwie ist es wie in Irland alles. Außer dass man Whisky und nicht Whiskey schreibt. Und ein bisschen ist es auch wie in Neuseeland.

Wee dram of Whisky

Wee dram of Whisky

Mücken gibt es in Schottland viele, sie heißen midges und beißen böse. Sehr klein und fies und in Schwärmen unterwegs. Wirklich böse zugeschlagen haben sie bei uns aber zum Glück noch nicht.

 

Ich bin jeden Tag froh, mit Auto aber ohne Zelt unterwegs zu sein. Ein Dach über dem Kopf, ein ordentliches Badezimmer und richtiges Frühstück und Abendessen (nicht über dem Gaskocher zubereitet…) ist ein kleiner Luxus, den ich mir gerne gönne. Morgens in die klammen Klamotten aus dem feuchten Rucksack steigen und Mineralwasser über der kleinen Flamme erhitzen, um einen Kaffee zu haben- dafür bin ich wohl zu alt ;-) Mir sind Frühstücksoptionen wie Porridge, Erdbeeren, Wheatabix, Toast mit Rührei und Lachs, oder das Full Scottish Breakfast mit Speck, Bohnen, Würstchen, Tomaten und so doch sehr recht. Und ein warmes großes Bett, auch wenn sie hier die Marotte haben, immer nur eine große Bettdecke für zwei Personen zur Verfügung zu stellen. Und ich bekomme irgendwie immer die kleiner Hälfte ab…

Full Scottish Breakfast

Full Scottish Breakfast

Auto fahren auf der linken Seite macht wieder mal Spaß. Das die Karre keine ordentliche Handbremse hat, daran habe ich mich noch nicht wirklich gewöhnt, aber es wird. Lustig die engen Straßen, die nur breit genug für ein Auto sind. Sehr lässig die Fahrer, jeder will der sein, der stehen bleibt und den anderen durchlässt, keinerlei drängeln!

 

Das ganze Land ist weit weniger touristisch als ich gedacht hätte. Alles sehr entspannt, überall, wo man parken will, gibt es auch Parkplätze. Aber leider gibt es viel zu wenige Cafes. Meine Vorstellung war,  jeden Nachmittag irgendwo bei Kaffee und Kuchen in der Sonne zu sitzen und einfach die Tatsache zu genießen, dass ich im Urlaub bin und mit Alex im Urlaub bin. Einmal hat es bisher geklappt. Das Genießen zwar schon öfter, aber das mit Kaffee und Kuchen ist leider schwieriger als erwartet…

(Für Bilder bitte später wieder kommen)