Archive for März, 2011

März 27, 2011
Filed Under (sportlich) by optimistin

Eben in der Badewanne, bei Rotwein aus Südtirol und Schokolade aus Schottland, habe ich die Eishockey Play Offs noch mal neu berechnet, nachdem München ja leider nicht mithalten konnte um den ursprünglichen Plan zu verfolgen. Es könnte also tatsächlich noch gut ausgehen, wenn die verbliebenen Mannschaften folgendermaßen spielen:


- Von einem Sieg der DEG in Mannheim am Dienstag gehe ich aus, das ist gesetzt.


- Ingolstadt müsste noch zwei Mal gegen Berlin gewinnen, nicht einfach, aber möglich, wie man heute gesehen hat.


- Ob Krefeld oder Hannover gewinnt ist egal, Krefeld im Halbfinale als Gegener wäre lustiger, vor Hannover hätte ich mehr Angst, aber es spielt keine Rolle, denn die DEG wird eh Sieger sein und ins Finale einziehen.


- Im anderen Halbfinale gewinnt Ingolstadt gegen Wolfsburg- sehr schwer, aber machbar, es geht um viel, es sind die Play Offs, Wunder geschehn- und zack bin ich nur noch ein paar Kilometer vom Finalgegner der DEG entfernt. Das zweite Final-Spiel werde ich mir natürlich angucken, das 3. wird die DEG dummerweise zu Hause verlieren. Was zu einem 4. Spiel in Ingolstadt führt. Und das gewinnt die DEG und sie wird Meister. Und ich bin dabei.


Ganz einfach.


Heja heja DEG!



März 26, 2011
Filed Under (web) by optimistin

Ich nutze diesen seltsamen Abend, um mal den Feedreader aufzuräumen. Durch die lange DSL-lose Zeit ist viel liegen geblieben und es gilt aufzuarbeiten, auszuprobieren und auch virtuell wegzuwerfen. Entrümpeln. Blogs, in denen seit Monaten nichts geschrieben wurde, fliegen (mit ganz wenigen Ausnahmen) raus. Einige haben als letzten Post einen Umzugs-Post, was ich zum Teil mitbekommen habe, mit-umgezogen aber den alten nicht gelöscht, oder was ich tatsächlich verpennt habe und wo ich jetzt richtig nachzuholen habe.


Aber ganz viele haben urplötzlich aufgehört zu bloggen. Selbst Blogger, die regelmäßig geschrieben haben. Ohne Erklärung, selten ein langsames erst immer weniger und dann halt gar nicht, nein, tägliche Posts, zum Schluss ein Beitrag über den Frühling/ Sommer/ Herbst/ Winter, eine Bahnfahrt, einen Kinofilm, eine Reise, eine Wanderung – – –  und dann gar nichts mehr.


Vergisst man Blogs einfach? Wird einfach nur noch getwittert und gefacebooked, gescoopt und anderweitig aggregiert? Ich merke selber, dass ich weniger blogge, weniger kommentiere, was ich aber schade finde. Trotzdem denke ich ganz oft, dass gewisse Dinge ein Thema zum Bloggen wären, auch wenn es letztendlich nicht passiert.


Sind fehlende Kommentare ein Grund, dass man mit dem Bloggen aufhört? Kleine Stichprobe bei den Entrümelten: nein, scheint kein Grund zu sein.


Sind Blogs das neue Print? Ich hoffe ja schon, dass beide überleben. Mein Neujahrsvorsatz, Groß- und Klein-Schreibung wieder einzuführen, klappt ziemlich gut. Vielleicht sollte ich den Vorsatz, “mehr Blogs kommentieren und damit am Leben halten” dazu nehmen?


Ach je, mir fällt da gerade was ein… Muss mal ein Passwort suchen und Lebenszeichen abgeben :-)