Archive for the ‘leib und seele’ Category

Dezember 28, 2011
Filed Under (leben und so, leib und seele) by optimistin

Oder zumindest nur ein kurzer. 2011 war alles anders als 2010, vieles gut, manches nicht so gut, aber das ist ja in fast jedem Jahr so.


Mein Vorsatz für 2011 war ja gewesen, nicht mehr alle Wörter klein zu schreiben sondern, wo angemessen, auch mal Großbuchstaben zu benutzen. Es war schwer am Anfang und ich finde es immer noch lästig manchmal, aber ich schreibe inzwischen wirklich sehr korrekt groß und klein. Aber welch langweiliger Vorsatz.


Für 2012 habe ich mir deswegen ein ähnlich langweiliges Thema überlegt, es heißt 52 Rezepte. Und bedeutet, 1 x pro Woche ein neues Rezept zu kochen, aus einem der Kochbücher, die hier rumstehen oder aus dem Internetz oder frei erfunden (was aber nicht so häufig vorkommen wird…). Wenn es am Ende nur 40 sind, auch gut. Rezepte und Fotos werden hier im Blog landen, ihr könnt nachkochen, kritisieren, besser machen oder mir Vorschläge machen. Es kann alles sein von 5-stöckiger Sahnetorte bis exotischem Fisch bis originelle Nudelsauce. Mal sehen was daraus wird.


Also für 2012 guten Appetit, alles Gute. Möge das Gute gut bleiben und alles andere besser werden. Das Optimisten-Blog soll nicht sterben, aber das Wanderblog Gipfelglück wird voraussichtlich auch 2012 die Nase vorn haben…



Oktober 22, 2011
Filed Under (leib und seele, münchen) by optimistin

Herr Schubeck. Kocht nicht nur, sondern verkauft auch Eis, Gewürze und Tee.

Schubecks Delikatessen

Schubecks Delikatessen



Juli 22, 2011
Filed Under (leib und seele, münchen, unterwegs) by optimistin
Ich habe mich bemüht und ich war lange Zeit tapfer. Habe U-Bahn-Nummern und Abfahrtszeiten vom Schienenersatzverkehr auswendig gelernt. Hatte immer ein Buch zum Lesen und Kopfhörer zum Musik hören dabei. Habe in 4 1/2 Monaten nur 1 Mal Geldbeutel samt Monatskarte zu Haus liegen lassen. Habe immer neue Kombi-Möglichkeiten gesucht, einen Teil des Wegs zur Arbeit mit dem Fahrrad und den Rest mit ÖPNV zurückzulegen. Wurde in 4 1/2 Monaten nie kontrolliert. Nie. Habe ab dem 2. Monat schon ein paar Tage vor Monatsende die neue Monatskarte gekauft, um nicht am 31. in der Schlange stehen zu müssen.

Um CO2 zu sparen. Mir einredend, dass es zwar mit dem Auto doppelt so schnell geht, aber dass das ja nichts macht. Das Parkplatzsuche viel zu anstrengend ist (ist es vielleicht in Düsseldorf-Zoo, aber nicht in München-Pasing). Um auf dem Weg zur Arbeit was zu arbeiten oder die Zeit zum Lesen zu nutzen oder anderweitig sinnvoll.

Das Experiment ÖPNV ist vorbei. Ich habe keine Lust mehr.

Oder sagen wir es ist ausgesetzt, so lange meine Wohnung so weit von meiner Arbeit entfernt ist. Im Einzelfall (z.B. Wohnung-> Odeonsplatz -> Wohnung) werde ich weiter Bahn fahren. Oder um in die Berge zu kommen. Oder 1 mal die Woche doch zur Arbeit, wenn ich so guter Laune bin, dass mich 2 x 60 Minuten ÖPNV nicht erschüttern können.

Aber sonst steige ich wieder um auf Auto und Fahrrad!

Ich habe genug von schreienden Kindern zu Feierabend, pinkelnden Hunden, besoffenen Teenagern, die mit Deo den Bus voll sprühen. Stinkende Menschen und solche, die 20 Minuten auf russisch (oder jede andere Sprache…) in ihr Handy brüllen. Genug von Verspätungen, Ausfällen, nassen Hintern wegen auf den Sitzen liegenden Regenschirmen, nicht enden wollende Busfahrten durch unbekannte Wohngebiet, den Anschlussbus munter losfahren sehen, während man gerade aus dem vorherigen aussteigt, der 20 Sek zu spät an der Haltestelle angekommen ist. Abends 18 Minuten an der Münchner Freiheit warten, bis die nächste Tram kommt. Auf einer Strecke, die mit dem Auto 10 Minuten dauert, 3 mal umsteigen müssen und jedes Mal dazwischen 9 Minuten warten.

Meine Nerven haben keine Lust auf so was, diese Art Stress brauche ich nicht. Stau ist nicht so schlimm. Geld für die Tiefgarage investiere ich gerne. Ich war mein Leben lang Nichtraucher und habe deswegen Puffer in der privaten Ökobilanz. Ich bin viel entspannter und zufriedener an den Tagen, an denen ich mit dem Auto zur Arbeit fahren. Die Tür hinter mir zu machen kann und meine Ruhe habe.

Für mich und meine Mitmenschen ist es besser, wenn ich nicht mehr Bus und Bahn fahre.

Glaubt mir.



August 12, 2010
Filed Under (an der ruhr, leib und seele) by optimistin

eins der highlights von düsseldorf ist die große anzahl und die top qualität der sushi restaurants. und eins der probleme von oberhausen ist das fehlen von eben diesen. hier gibbet halt currywurst, auch ok.


aber, wie ich jetzt festgestellt habe, ist ein toller sushi laden ganz in der nähe, nur eine autobahnausfahrt von der arbeit oder drei von zu hause und ein bisschen durch bottrop, dort am berliner platz gibt es das daikychi. und nach dem ersten testen heute war ich sehr begeistert! relativ leer leider, aber es ist halt auch in der innenstadt von bottrop…, sehr minimalistisch eingerichtet, stylish kühl aber schön, blick auf kaufland und mäkkesfahnen und einen ziemlich leeren platz.


aber sehr leckeres essen! ganz frisch gemacht, wenn man was spezielles bestellt, man kann aber auch vom förderband essen, dann gehts schneller. gute auswahl, preise ok (bottroper preise, keine düsseldorfer preise), zurückhaltend-nettes personal mit mehr deutschkenntnissen als im unschlagbaren naniwa auf der oststraße (aber jeder indianer im amazonas-jungle spricht mehr deutsch als das personal vom naniwa, was aber auch egal ist). ich werde auf jeden fall öfter hingehen, nicht unbedingt zu fuß, aber irgendwas ist ja immer…


die website vom daikychi ist übrigens kein vergleich mit dem essen, und andersrum wärs schlimmer!



Mai 13, 2010
Filed Under (leib und seele, unterwegs) by optimistin

in neutraler verpackung hätte die schokolade im supermarkt wohl 1/3 des preises gekostet. aber egal- es ist sandmännchen-schokolade!!



April 29, 2010
Filed Under (einfach.schön, leib und seele) by optimistin

eigentlich gucke ich ja nie fernsehen, wenn man vom sonntag abend mal absieht. und schon gar nicht kochsendungen. doch die letzten tage, wenn ich um halb 8 zu hause war, habe ich mit begeisterung die kulinarischen abenteuer von sarah wiener in den alpen auf arte angesehen. und fernweh bekommen, und vorfreude auf die eigene alpenwanderung im juni/ juli, und hunger, und lust zum kochen, und es kamen erinnerungen an neuseeland, als ich selber heu gemacht und schäfchen eingefangen habe.

sarah wiener kannte ich vorher auch nur vom namen, finde sie seit der sendung aber sehr sympathisch und werde demnächst auf jeden fall mal eins ihrer kochbücher kaufen. das nachkochen der alpen-gerichte wird eher schwierig- wo soll ich 10 unbeikräuter hernehmen, die “im flachland nur der ausgebildete botaniker kennt”?

eine tolle website zu sarah in den alpen gibts natürlich auch, mit rezepten, wandertipps, fotos und videos. leider kann man die fotos und filme nicht in blogs einbauen. muss ich also die palatschinken mit dem bauernhofeis doch nachkochen und abfotografieren.

die sendung hat zu vielen themen gepasst, die gerade so in meinem kopf herumwandern. morgen kommt leider schon die letzte folge der serie, und ich werde wahrscheinlich nicht um halb 8 zu hause sein sondern was besseres vorhaben. und dass ich etwas absage, damit ich tv gucken kann- das schafft sogar sarah wiener nicht!