Archive for the ‘sportlich’ Category
Mai 24, 2010
Filed Under (einfach.schön, sportlich) by optimistin
dieser blogeintrag sollte eigentlich gestern schon fertig werden, aber irgendwie war so vieles andere wichtiger… wir sind vierter! also die deutsche eishockey nationalmannschaft bei der eishockey weltmeisterschaft in deutschland.ich gebe zu, dass ich vor der eishockey weltmeisterschaft doch sehr skeptisch, ja nahezu uninteressiert war. es ist nicht die deg, die leistung bei olympia im winter war gewohnt schlecht, so dass sich das nächtliche weckerstellen nicht wirklich gelohnt hatte, teure preise für tickets, übertragung nur auf sport1, das hinterher-rennen nach einem weltrekord, eishockey in einem fußballstadion, wo man dann eh nix sieht? das frühlingsmärchenja und dann war ich doch in eben jenem fußball stadion, habe sogar den puck gesehen, und habe erlebt, wie unser team tatsächlich eben jenen puck ins tor der usa gedonnert hat! kein grandioses spiel, aber wir waren gut, und waren besser, und die stimmung war fantastisch. noch dazu hat es nicht zwei stunden gedauert, vom stadion wegzukommen sondern alles ging ratzfatz… ja und dann sprach man in fachkreisen plötzlich vom frühlingsmärchen. knapp verlorene spiele, keine zweistelligen niederlagen, zwischenrunde? erreicht! viertelfinale? erreicht!! im halbfinale!!! im halbfinale gegen russland in führung! gute spiele, gute leistungen, ein torwart, der zum MVP wurde. und dass am ende platz 4 heraus kam, ist einfach wundervoll. *plötzlich haben sich tatsächlich auch leute für eishockey interessiert, die sonst gar nichts damit zu tun hatten. leute im büro haben mir gratuliert, alle möglichen menschen haben begeistert die ergebnisse verfolgt, so ein bisschen wie damals beim handball. vielleicht lags an den ergebnissen, an toooooooooor meldungen in twitter, es lag bestimmt nicht an den öffentlich-rechtlichen-tv-sendern oder großen zeitungen. da war ballacks knöchel [ausführlich: am tag des erreichen des 1/4finales, heute sendung, kurz vorher sind wir sensationell weitergekommen, aber welche "meldung" kommt im sportteil zuerst? ballack humpelt mit krücken zum sofa, setzt sich, sein handy klingelt, er sagt oh eine sms, ja natürlich bin ich traurig.] oder die bayern niederlage [nicht am tag selber, das hätte ich ja eingesehen, nein, die ankunft am tag danach am flughafen ist wichtiger als das spiel um platz 3, das gerade zu ende gegangen ist] wichtiger. weiter gehtstraurig. aber egal, unser team hat es geschafft, etwas mehr begeisterung für eishockey in unser land zu bringen. und ich hoffe, dass das bis zum herbst anhält. so viele leute wollen mal mit mir zu einem spiel der DEG in düsseldorf kommen, worauf ich mich freue, denn es gibt nichts bessers als eishockey live, am eis, direkt dabei, in düsseldorf. wer es miterleben will, soll sich melden :-) was bleibt, ist nur immer wieder “the best game you can name is the good old hockey game” zu hören singen. oder hier anschauen.
April 02, 2010
wenn man tief in die pessimismus -kiste greift, habe ich gestern das letzte eishockey spiel der saison gesehen. es war dramatisch. gefüllt mit glücksgefühlen zwischendrin, dem erlösenden torschrei, der unfassbaren panik, wenn das spiel auf dem eis an arbeitsverweigerung grenzt, die enttäuschung, wenn schon wieder eine überzahl ohne tor vergangen ist. das wirkliche endergebnis ist in den playoffs egal, es geht nur um gewinnen und verlieren. wir haben zwei mal verloren, morgen gehts um alles.
Februar 06, 2010
Filed Under (sportlich) by optimistin
es ist ja alles relativ. bei der deg geht es gerade um nichts mehr, die playoffs sind in trockenen tüchern, wir haben mit aubin den besten torwart unserer galaxie, der einfach alles hält und fängt und abwehrt, also fast alles, und die eine oder andere niederlage schadet nicht. womit ich nicht denke, dass sich das team jetzt bis märz ausruhen sollte und fans damit vergrault. verlieren kann wie gestern abend kann mal aber mal.
es ist ja schön, dass es beim eishockey schon anders zugeht als zum beispiel beim fußball. dass sich auf dem eis gekloppt wird, die fans aber friedlich miteinander umgehen, und man auch ohne probleme- von harten worten und bösartigen gesängen abgesehen- als rotgelber zwischen lauter schwarzgelben sitzen kann. dass man hinterher gemischt feiert und man bierchen zusammen trinkt statt sich die köppe einzuschlagen. wenn man freunde hat, die es einfach nicht kapieren und trotz aller bemühungen den falschen verein unterstützen, dann kann man auch mal zusammen zum spiel gehen und in den sauren apfel beißen und sich zwischen “die anderen” setzen. aber. aber wenn wie gestern… gestern arteten die beiden beschriebenen szenarien in verzweiflung und ein gefühl völliger hilflosigkeit aus. in einem derby muss man bei der eigenen mannschaft sein- sprich bei deren fans, nicht bei “den anderen”. man kann nicht stundenlang anfeuerungsrufe murmeln, dem torwart zuspruch zuflüstern und ansonsten rumsitzen, auf den fingernägeln kauen und hoffen. man muss gerade in harten zeiten, erst recht wenn tausende von pinguinen lächerliche lieder singen, sich die seele aus dem leib brüllen, bis zur heiserkeit, das glück heraufbeschwören, den jungs auf dem eis zeigen, dass da fans dabei sind und ihnen das gefühl geben, dass man ein spiel drehen kann. damit aubin nicht nur 1000 mal hält sondern 1002 mal. dann hat man dabei das gefühl, selber etwas tun zu können und nicht nur hilflos dabei zu zu sehen, wie ein paar flugunfähige vögel mal einen guten tag haben. beim nächsten mal komme ich gerne wieder nach krefeld, freue mich auf bierchen mit freunden, auf einen komischen schneewalzer und keine cheerleader ertragen müssen. aber beim nächsten mal muss ich bei den rotgelben sein. noch so einen abend ertragen meine nerven und meine fingernägel nicht. und dann gewinnen wir auch wieder das derby, so, wie es sich gehört…
Dezember 22, 2009
Filed Under (sportlich) by optimistin
…hier fünf Fakten zur DEG, die im letzten newsletter zu lesen waren: 1. Wir haben die wenigsten Gegentore der Liga (65)!
Dezember 05, 2009
Filed Under (sportlich) by optimistin
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