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Januar 28, 2012
Filed Under (52rezepte) by optimistin
Das schottische Frühstück ist herzhaft. Ich mag es eigentlich lieber süß zum Tagesstart, aber beim Schottland Urlaub letztes Jahr konnte ich doch meistens Speck, Wurst und Eiern nicht widerstehen. Heute morgen habe ich mal die Potato Scones ausprobiert, die auch aus dem Büchlein “Scottish Teatime Recipes” sind, aus dem auch die Flapjacks neulich waren. Sehr herzhaft waren die Scones, ich brauche heute im Laufe des Tages unbedingt noch ein großes Stück Torte! Großes Problem bei den Scones: ohne Dunstabzugshaube stinkt die ganze Bude! Trotz eisiger Temperaturen draußen habe ich noch alle Fenster offen, um den Gestank los zu werden. Was der einzige Grund ist, die Scones so bald nicht wieder zu machen, denn eigentlich sind sie schnell und einfach zu machen und auch sehr lecker, aber es stinkt… Also ihr braucht 220g gekochte Kartoffeln, diese werden mit 15g Butter und etwas Milch oder Buttermilch gestampft. Etwas Salz dazu und dann nach und nach 62g Mehl unterkneten, es entsteht ein schöner fester Teig. Diesen ausrollen, nicht zu dünn, und mit einem Glas Kreise ausstechen. Eine gefettete Pfanne heiß werden lassen und die Teigkreise 2 min braten, umdrehen, noch mal 2 min braten. Gleich essen, mit etwas Butter drauf. PS: Wandern in Schottland geht auch – in meinem Bergblog hänge ich noch mit dem Berichten über den Schottland-Urlaub hinterher, bis jetzt erst 1 Gipfel von 3 in Schottland ist erzählt. Schaut trotzdem mal rein!
Januar 23, 2012
Filed Under (52rezepte) by optimistin
Das Rezept für die Kirsch-Jogurt-Pfannkuchen habe ich aus dem schönen Blog Rettet das Mittagessen. Ich brauchte ein schnelles, einfaches Rezept, aber nicht einfach mit Reste zusammenklöppeln sondern etwas wirklich Gutes. Ich liebe alle Arten von Pfannkuchen, diese hier waren simpel, aber durch die Zugabe von Jogurt im Teig anders als andere und sehr lecker! Für den Pfannkuchen Teig mischt man 100 g Mehl und 1/2 TL Backpulver sowie 2 Eier und: 150 Gramm Kirschjoghurt. Ohne Probleme hat sich ein cremiger Teig ergeben, diesen lässt man 15 Minuten ruhen. Anschließend Butter in Pfanne schmelzen lassen und wie alle andere Pfannkuchen-Arten backen. Mit braunem Zucker bestreuen. Das Rezept wollte noch, dass frisch gepresster Orangensaft darüber geträufelt wird. Aus Mangel an O-Saft habe ich einige Mandarinenstücke dazu gegessen. Tolles Rezept! PS: Und ich bin toll- das war das 4. Rezept in der 4. Kalenderwoche, Projekt läuft :)
Januar 17, 2012
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Flapjacks sind so eine Art schottische Müsliriegel. Einfach zu backen und mein Rezept der Woche 3. Sie haben nicht alle so perfekt gehalten wie die auf dem Foto, die Krümel kann man aber wunderbar als Crunch ins Jogurt tun. Ein bisschen nach Vogelfutter schmeckt es, das gebe ich zu, aber sehr leckeres Vogelfutter :)
Entnommen ist das Rezept aus einem kleinen Buch namens “Scottish Teatime Recipes”, im Original sind die Mengenangaben in Unzen, Umrechnung von mir via Internet. Also, man benötigt 226 g Haferflocken 113 g Butter 85 g Zucker (caster sugar) 2 TL Ahornsirup
Ofen auf 180° vorheizen; Backform einfetten (30×15 cm). Butter, Zucker und Sirup langsam erhitzen und schmelzen lassen, nach und nach Haferflocken einstreuen und gut mischen. In die Form pressen, 20 min backen. Dann in Rechtecke schneiden aber noch in der Form zum Abkühlen lassen. Wenn die Masse kalt ist, die einzelnen Stücke abbrechen.
Eigentlich also sehr einfach, aber es gibt einen laaaaangen Artikel in einem Blog des Guardian (englisch). Dort werden andere Mengen benutzt und diskutiert, ein Video zum Rezept gibt es auch.
Und hier noch der Link um Scottish Teatime Recipes bei Amazon zu bestellen.
Januar 11, 2012
Filed Under (52rezepte) by optimistin
Gleich vorweg: der erste Versuch für selbstgemachte Ravioli ist sicher ausbaufähig. Beim nächsten Mal werde ich zum Beispiel kein Vollkornmehl sondern feines weißes Mehl verwenden. Zu oft wird dieses Rezept auch nicht Anwendung finden, es ist schon ein ziemlicher Aufwand. Aber keine Frage, der Aufwand lohnt sich, auch mit Vollkornmehl. Die Menge reicht für 4 Personen, oder für 2 zum Abendessen und zum Mittagessen am nächsten Tag.
Unsere Ravioli waren gefüllt mit Spinat und Ricotta, dazu gab es einmal lediglich geschmolzene Butter und Parmesankäse, am nächsten Mittag habe ich sie mit einer einfachen Tomatensoße gemacht. Sehr praktisch dabei ein Ravioli-Gerät, dass mein Bruder mir zu Weihnachten geschenkt hat; damit kann man auf der einen Seite schöne Kreise aus dem Teig ausstechen und herumgedreht bietet sich eine Platte, auf die man die Teigscheibe legt, die Füllung darauf, und indem man das Gerät umklappt, verschließen die Teigränder wunderbar. Das Rezept habe ich vor langer Zeit aus der Zeitschrift “Freundin” 13/2009 rausgerissen und aufgehoben.
Zutaten und Vorgehen: Füllung Nun Ravioli aus Teil und Füllung herstellen, dann vorsichtig in köchelndes Salzwasser geben und ca 5 Minuten kochen. Geschmolzene Butter dazu oder Tomatensauce- guten Appetit!
Januar 11, 2012
Filed Under (bücher, einfach.schön) by optimistin
Ein Buch-Blog wollte ich ja auch schon immer haben. Hm. Wenn ich beim nächsten Vollmond nicht schlafen kann, werde ich meine Bücher auch mal nach Farben sortieren. Alphabetisch ist irgendwie auch langweilig…
Januar 08, 2012
Filed Under (münchen) by optimistin
Im ZEIT-Magazin gibt es seit einigen Wochen immer ein Foto über eine Doppelseite des Fotografen Paolo Pellegrin. Er arbeitet für Magnum und zurzeit, noch bis 20. Februar läuft eine Ausstellung von ihm in München. Ausstellungsraum ist im Haus der Versicherungskammer Bayern in der Maximilianstraße.
Ich habe die Ausstellung gestern angesehen, als “schön” kann man sie nicht bezeichnen. Zu aufwühlend und krass sind die schwarz-weiß Fotografien aus Afghanistan, dem Irak, dem Gaza-Streifen, aus Japan. Nur Krieg, Zerstörung, Leid. Es lohnt sich trotzdem sehr, die Bilder anzusehen, sie setzen vieles wieder gerade- warum aufregen über Regen oder blöde Busfahrer? Lapalien verglichen mit dem, was an anderen Orten passiert.
Und groteskerweise geht man mit einem guten Gefühl aus der Ausstellung- dass es einem selber nämlich nicht schlecht geht, weil hier Frieden ist, mit Dach über dem Kopf und einem warmen Bett.
Eine Frage bleibt offen- darf man sich bei so einem Thema über den Aufbau der Ausstellung beklagen? Warum wurde spiegelndes Glas benutzt? Die Bilder wären so viel besser zu sehen gewesen, noch viel eindrücklicher, wenn sich nicht der ganze Raum darin gespiegelt hätte. Oder war es Absicht, damit man sich selber im Bild, im Elend sieht?
Allen in München kann ich den Besuch der Fotografie-Ausstellung empfehlen, Eintritt ist kostenlos, geöffnet täglich außer an Feiertagen (aber es kommen ja eh keine mehr) von 9 bis 19 Uhr. Link zur Ausstellung
Januar 06, 2012
Filed Under (münchen) by optimistin
Januar 04, 2012
Filed Under (münchen) by optimistin
Es müssen ja nicht immer Panflöten sein. Diesem Ensemble, zwischen Marienplatz und Stachus, hätte ich stundenlang zuhören können!
Januar 02, 2012
Filed Under (münchen) by optimistin
Bei HRS gibt es zurzeit eine Aktion, bei der man über seine Traumstadt schreiben soll. Nun, Wellington, New York, Amsterdam und auch Düsseldorf stehen leider nicht zur Wahl, sondern nur folgende 8 deutsche Städte: Berlin, Hamburg, Stuttgart, München, Köln, Frankfurt, Dresden und Hannover.
Und was soll ich sagen- die liebste davon zum Leben ist mir tatsächlich München! Fast 1 Jahr ist es nun her, dass ich hierher gezogen bin. Zwar kannte ich die Stadt vorher schon einigermaßen gut, aber erst seit ich hier bin, weiß ich wirklich zu schätzen was die Stadt alles bietet. Allem voran die Nähe zu den Bergen - darüber kann man im Gipfelglück Blog ja mehr lesen. Die Seen, die Nähe zu Österreich und Südtirol (und vielem anderen, was ich noch nicht erkundet habe). Die Biergärten im Sommer, wobei sich die nicht unbedingt auf den Sommer beschränken, auch zu den anderen Jahreszeiten finden sich Möglichkeiten, sein Bier draußen in der Sonne zu trinken. Cafes und Kneipen, von denen ich erst einen Bruchteil kenne, Restaurants mit essen aus allen Teilen der Welt. Die Parks, vor allem der englische Garten oder der Hofgarten, die einem eine Pause vom Trubel der großen Straßen und der Ecken geben, die das ganze Jahr von Touristen überrannt sind. Die begeisterten Touristen zu beobachten mit dem Gefühl, dass man selber immer hier sein darf. Nach einem Jahr kenne ich im groben den Plan der U- und S-Bahnen, einige Tramlinien und Busse, ich finde mich mit dem Auto zurecht und mit dem Fahrrad. Ich weiß wo ich meine Weihnachtsgeschenke besorge, wo ich in Ruhe mit einem Buch einen Kaffee trinken kann und wo es die größten Stücke Kuchen gibt.
Von den meisten Festivals, Straßenfesten und Kulturveranstaltungen habe ich noch nicht so viel mitbekommen, zu voll war das letzte Jahr und zu viel habe ich erst mitbekommen als es schon zu spät war. Das ist doch ein guter Vorsatz für 2012: noch mehr daraus machen, in München zu sein. Link für alle, die ein Hotel in München suchen
||| Ende der Werbung für HRS ;-) Aber ihr könnt natürlich mehr München Fotos angucken. |||
Januar 02, 2012
Filed Under (52rezepte) by optimistin
Das erste Rezept des Jahres ist nicht wirklich Kuchen, aber auch nicht Brot, es ist eher süß und passt zum Frühstück oder als Snack zwischendurch. Sehr lecker finde ich! Es ist aus dem Kochbuch “Küche des Südens” (Cormoran Verlag, ISBN 3-517-09210-x, Seite 22) Man stellt zunächst eine Mischung her aus 2 Eiern, 3 TL Honig, 50 g Rosinen, 100 ml Sonnenblumenöl, 1 ZL Zimt, 1/2 TL Salz, 50 g Walnüssen, 80g Rohrzucker und 2 TL Vanillezucker. Dazu kommen 250g Zucchini, die man geraspelt und in einem Küchentuch ausgepresst hat. Schließlich noch 120g Mehl und 1 TL Backpulver dazugeben und alles gut mischen.
Eine Kastenform buttern, Teig hineinfüllen und 1 Stunde bei 180°C backen. Dann soll man den Teig im Ofen stehen lassen und dort auskühlen lassen.
Man kann es ganz ohne etwas essen, ich hatte aber auch schon Butter dazu, Marmelade und auch Jogurt. Guten Appetit!
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