Februar 10, 2012
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Das Koch-Projekt läuft weiterhin gut, ich komme nur nicht dazu zu bloggen… Nach dem Yoga heute abend musste es etwas Schnelles geben, ohne große Kocherei. Bei Chefkoch habe ich das Rezept für Avocado-Birnen-Salat gefunden und es war perfekt! Schnell, lecker und wohl auch ziemlich gesund.

Avocado-Birne-Salat

Avocado-Birne-Salat

Zuerst werden ein paar Pinienkerne angeröstet, die sind zwar so teuer, aber man muss sich ja auch mal was gönnen. Dann eine Avocado und eine Birne in Scheiben schneiden und kunstvoll oder chaotisch auf dem Teller anrichten. Etwas Limettensaft darüber geben und einen Schuss Olivenöl (Walnussöl hat jemand bei Chefkoch empfohlen, dass kann ich mir auch gut vorstellen, ich hatte bloß keins), dann frisch geriebenen Parmesan und die Pinienkerne sowie ein wenig Salz und Pfeffer.

Es geht schnell, die Zutaten habe ich eh oft im Haus und die Kombination Avocado-Birne schmeckt wirklich toll. Wenn auch Avocados allgemein hier nicht schmecken wie sie könnten, wenn ich da an die Avocados in Neuseeland denke… Rezept ist sehr zu empfehlen, das mache ich jetzt öfters!



Januar 28, 2012
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Das schottische Frühstück ist herzhaft. Ich mag es eigentlich lieber süß zum Tagesstart, aber beim Schottland Urlaub letztes Jahr konnte ich doch meistens Speck, Wurst und Eiern nicht widerstehen. Heute morgen habe ich mal die Potato Scones ausprobiert, die auch aus dem Büchlein “Scottish Teatime Recipes” sind, aus dem auch die Flapjacks neulich waren. Sehr herzhaft waren die Scones, ich brauche heute im Laufe des Tages unbedingt noch ein großes Stück Torte!

Großes Problem bei den Scones: ohne Dunstabzugshaube stinkt die ganze Bude! Trotz eisiger Temperaturen draußen habe ich noch alle Fenster offen, um den Gestank los zu werden. Was der einzige Grund ist, die Scones so bald nicht wieder zu machen, denn eigentlich sind sie schnell und einfach zu machen und auch sehr lecker, aber es stinkt…

Schottische Potato Scones

Schottische Potato Scones

Also ihr braucht 220g gekochte Kartoffeln, diese werden mit 15g Butter und etwas Milch oder Buttermilch gestampft. Etwas Salz dazu und dann nach und nach 62g Mehl unterkneten, es entsteht ein schöner fester Teig. Diesen ausrollen, nicht zu dünn, und mit einem Glas Kreise ausstechen.

Eine gefettete Pfanne heiß werden lassen und die Teigkreise 2 min braten, umdrehen, noch mal 2 min braten.

Gleich essen, mit etwas Butter drauf.

PS: Wandern in Schottland geht auch – in meinem Bergblog hänge ich noch mit dem Berichten über den Schottland-Urlaub hinterher, bis jetzt erst 1 Gipfel von 3 in Schottland ist erzählt. Schaut trotzdem mal rein!



Januar 23, 2012
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Das Rezept für die Kirsch-Jogurt-Pfannkuchen habe ich aus dem schönen Blog Rettet das Mittagessen. Ich brauchte ein schnelles, einfaches Rezept, aber nicht einfach mit Reste zusammenklöppeln sondern etwas wirklich Gutes. Ich liebe alle Arten von Pfannkuchen, diese hier waren simpel, aber durch die Zugabe von Jogurt im Teig anders als andere und sehr lecker!

Kirschpfannkuchen

Pfannkuchen

Für den Pfannkuchen Teig mischt man 100 g Mehl und 1/2 TL Backpulver sowie 2 Eier und: 150 Gramm Kirschjoghurt. Ohne Probleme hat sich ein cremiger Teig ergeben, diesen lässt man 15 Minuten ruhen. Anschließend Butter in Pfanne schmelzen lassen und wie alle andere Pfannkuchen-Arten backen. Mit braunem Zucker bestreuen. Das Rezept wollte noch, dass frisch gepresster Orangensaft darüber geträufelt wird. Aus Mangel an O-Saft habe ich einige Mandarinenstücke dazu gegessen. Tolles Rezept!

PS: Und ich bin toll- das war das 4. Rezept in der 4. Kalenderwoche, Projekt läuft :)



Januar 17, 2012
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Flapjacks sind so eine Art schottische Müsliriegel. Einfach zu backen und mein Rezept der Woche 3. Sie haben nicht alle so perfekt gehalten wie die auf dem Foto, die Krümel kann man aber wunderbar als Crunch ins Jogurt tun. Ein bisschen nach Vogelfutter schmeckt es, das gebe ich zu, aber sehr leckeres Vogelfutter :)

Flapjacks

Flapjacks

 

Entnommen ist das Rezept aus einem kleinen Buch namens “Scottish Teatime Recipes”, im Original sind die Mengenangaben in Unzen, Umrechnung von mir via Internet.

Also, man benötigt

226 g Haferflocken

113 g Butter

85 g Zucker (caster sugar)

2 TL Ahornsirup

 

Ofen auf 180° vorheizen; Backform einfetten (30×15 cm).

Butter, Zucker und Sirup langsam erhitzen und schmelzen lassen, nach und nach Haferflocken einstreuen und gut mischen. In die Form pressen, 20 min backen. Dann in Rechtecke schneiden aber noch in der Form zum Abkühlen lassen. Wenn die Masse kalt ist, die einzelnen Stücke abbrechen.

 

 

Eigentlich also sehr einfach, aber es gibt einen laaaaangen Artikel in einem Blog des Guardian (englisch). Dort werden andere Mengen benutzt und diskutiert, ein Video zum Rezept gibt es auch.

 

Und hier noch der Link um Scottish Teatime Recipes bei Amazon zu bestellen.
SCOTTISH TEATIME RECIPES (FAVOURITE RECIPES)

 



Januar 11, 2012
Filed Under (52rezepte) by optimistin

Gleich vorweg: der erste Versuch für selbstgemachte Ravioli ist sicher ausbaufähig. Beim nächsten Mal werde ich zum Beispiel kein Vollkornmehl sondern feines weißes Mehl verwenden. Zu oft wird dieses Rezept auch nicht Anwendung finden, es ist schon ein ziemlicher Aufwand. Aber keine Frage, der Aufwand lohnt sich, auch mit Vollkornmehl. Die Menge reicht für 4 Personen, oder für 2 zum Abendessen und zum Mittagessen am nächsten Tag.

Ravioli mit Tomatensauce

Ravioli mit Tomatensauce

 

Unsere Ravioli waren gefüllt mit Spinat und Ricotta, dazu gab es einmal lediglich geschmolzene Butter und Parmesankäse, am nächsten Mittag habe ich sie mit einer einfachen Tomatensoße gemacht. Sehr praktisch dabei ein Ravioli-Gerät, dass mein Bruder mir zu Weihnachten geschenkt hat; damit kann man auf der einen Seite schöne Kreise aus dem Teig ausstechen und herumgedreht bietet sich eine Platte, auf die man die Teigscheibe legt, die Füllung darauf, und indem man das Gerät umklappt, verschließen die Teigränder wunderbar.

Das Rezept habe ich vor langer Zeit aus der Zeitschrift  “Freundin” 13/2009 rausgerissen und aufgehoben.

Ravioli mit Butter

Ravioli mit Butter


Zutaten und Vorgehen:
Teig herstellen aus
– 350g Mehl
– 3 Eier
– 1 EL Olivenöl
– 1 TL Salz
dann 1/2 Std ruhen lassen

Füllung
– 450g Blattspinat auftauen lassen, alles Wasser ausdrücken und klein hacken.
– Mischen mit 200g Ricotta, 1 Ei, 100g geriebenem Parmesan, 1 Knoblauchzehe, Salz und Pfeffer.

Nun Ravioli aus Teil und Füllung herstellen, dann vorsichtig in köchelndes Salzwasser geben und ca 5 Minuten kochen.

Geschmolzene Butter dazu oder Tomatensauce- guten Appetit!



Januar 11, 2012
Filed Under (bücher, einfach.schön) by optimistin

Ein Buch-Blog wollte ich ja auch schon immer haben. Hm. Wenn ich beim nächsten Vollmond nicht schlafen kann, werde ich meine Bücher auch mal nach Farben sortieren. Alphabetisch ist irgendwie auch langweilig…



Januar 08, 2012
Filed Under (münchen) by optimistin

Im ZEIT-Magazin gibt es seit einigen Wochen immer ein Foto über eine Doppelseite des Fotografen Paolo Pellegrin. Er arbeitet für Magnum und zurzeit, noch bis 20. Februar läuft eine Ausstellung von ihm in München. Ausstellungsraum ist im Haus der Versicherungskammer Bayern in der Maximilianstraße.

 

Ich habe die Ausstellung gestern angesehen, als “schön” kann man sie nicht bezeichnen. Zu aufwühlend und krass sind die schwarz-weiß Fotografien aus Afghanistan, dem Irak, dem Gaza-Streifen, aus Japan. Nur Krieg, Zerstörung, Leid. Es lohnt sich trotzdem sehr, die Bilder anzusehen, sie setzen vieles wieder gerade- warum aufregen über Regen oder blöde Busfahrer? Lapalien verglichen mit dem, was an anderen Orten passiert.

 

Und groteskerweise geht man mit einem guten Gefühl aus der Ausstellung- dass es einem selber nämlich nicht schlecht geht, weil hier Frieden ist, mit Dach über dem Kopf und einem warmen Bett.

 

Eine Frage bleibt offen- darf man sich bei so einem Thema über den Aufbau der Ausstellung beklagen? Warum wurde spiegelndes Glas benutzt? Die Bilder wären so viel besser zu sehen gewesen, noch viel eindrücklicher, wenn sich nicht der ganze Raum darin gespiegelt hätte. Oder war es Absicht, damit man sich selber im Bild, im Elend sieht?

 

Allen in München kann ich den Besuch der Fotografie-Ausstellung empfehlen, Eintritt ist kostenlos, geöffnet täglich außer an Feiertagen (aber es kommen ja eh keine mehr) von 9 bis 19 Uhr. Link zur Ausstellung



Januar 06, 2012
Filed Under (münchen) by optimistin
Post-it Laden-Deko in Schwabing

Post it Kunst in Schwabing

Schaufenster-Dekoration in Schwabing



Januar 04, 2012
Filed Under (münchen) by optimistin
Konzert in der Fußgängerzone München

Konzert in der Fußgängerzone München

Es müssen ja nicht immer Panflöten sein. Diesem Ensemble, zwischen Marienplatz und Stachus, hätte ich stundenlang zuhören können!



Januar 02, 2012
Filed Under (52rezepte) by optimistin

Das erste Rezept des Jahres ist nicht wirklich Kuchen, aber auch nicht Brot, es ist eher süß und passt zum Frühstück oder als Snack zwischendurch. Sehr lecker finde ich! Es ist aus dem Kochbuch “Küche des Südens” (Cormoran Verlag, ISBN 3-517-09210-x, Seite 22)

Zucchinibrot

Zucchinibrot

Man stellt zunächst eine Mischung her aus 2 Eiern, 3 TL Honig, 50 g Rosinen, 100 ml Sonnenblumenöl, 1 ZL Zimt, 1/2 TL Salz, 50 g Walnüssen, 80g Rohrzucker und 2 TL Vanillezucker. Dazu kommen 250g Zucchini, die man geraspelt und in einem Küchentuch ausgepresst hat. Schließlich noch 120g Mehl und 1 TL Backpulver dazugeben und alles gut mischen.

 

Eine Kastenform buttern, Teig hineinfüllen und 1 Stunde bei 180°C backen. Dann soll man den Teig im Ofen stehen lassen und dort auskühlen lassen.

 

Man kann es ganz ohne etwas essen, ich hatte aber auch schon Butter dazu, Marmelade und auch Jogurt. Guten Appetit!


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